Berichterstattung in der Zeitung des BLSV

 

 
Mittelfranken bleibt eine Hochburg im Mäd-
chenfußball. Beim Turnier der Bezirksmeister der
 

Mit vielen bunten Luftballons ließen die Kinder beim abschließenden Luftbalionwettfliegen ihre
Träumen freien Lauf. Fotos Werner Amann

 
C-Juniorinnen verteidigten die Mädels des SV
Weinberg 67 ihren Titel aus dem Vorjahr. Als ein-
zige Mannschaft in dem Achterfeld, das der SV Le-
onberg als Gastgeber vervollständigte, blieben die
mittelfränkischen Nachwuchskickerinnen in der
Vor- und Zwischenrunde ohne Punktverlust und
bezwangen im Finale auch den 1.FC Schweinfurt
05 knapp mit 1:0. Die weiteren Platzierungen: 3.
SC Regensburg, 4. SV Reitsch (Oberfranken), 5. SF
Gmund-Dürnbach (Oberbayern), 6. VfL Kaufe-
ring (Schwaben), 7. FC Ergolding (Niederbayern),
B. SV Leonberg.

 

C-Juniorinnen des SV Weinberg
verteidigen Titel

Das „sportliche Feuer", das beim Turnier der
Bezirksmeister der C-Juniorinnen am Vortrag ge-
zündet wurde, glomm auch am zweiten Veran-
staltungstag am Sportgelände des SV Leonberg.
Während auf dem Trainingsplatz beim „Tag des
Mädchenfußballs - Kinder stark machen" ein su-
pertolles Show- und Mitmachprogramm ablief,
traten auf den beiden Fußballplätzen 16 Mäd-
chenmannschaften um den „Frucade-Cup" an.
Dieses Turnier hatte seinen besonderen Reiz da
-
 

Der Frucade-Cup hat nur Sieger

um den Laufsteg, auf dem die Teenies der Mäd-
chenfußballabteilung des SV Leonberg sportliche
Mode für Kinder und Jugendliche präsentierten.
Ob da nicht schon das eine oder andere Model a
la Claudia Schiffer über den Laufsteg flanierte? Je-
denfalls war der Tag des Mädchenfußballs alles
andere als nur ein Hinterherlaufen nach dem run-
den Leder. Es war ein äußerst erlebnisreicher Tag,
der zwar unter dem Motto „Tag des Mädchenfuß-
balls-Mädchen stark am Ball" lief, aber zugleich
„Kinder stark machen" wollte und sollte, um sich
den Aufgaben und Gefahren des Alltags stellen zu
können - für ein Leben ohne Sucht und Drogen!

Dabei stellte Bürgermeister Detlev Richter fest,
dass dieses Ziel in besonderem Maße von der BZgA
gefördert werde, und zwar ohne erhobenen Zei-
gefinger. Viermehr sollten mit dieser Aktion Selbst-
bewutsein und Selbstwertgefühl der Heranwach-
senden gestärkt werden, damit sie später in
schwierigen Lebenssituationen nicht zu Drogen,
Tabak und Alkohol greifen. Es sei kein Zufall, dass
gerade die Sportvereine langjährige Partner die-
ser Initiative sind, denn sie würden unterhaltsam
die Themen Sport und Suchtvorbeugung verbinden.

Ein ganz starker „Tag des Mädchenfußballs" in Leonberg

 

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Beim Frucade-Cup wurden drei Disziplinen ausgespielt, so dass es eigentlich nur Sieger gab. Die
Siegerehrung nahmen Georg Müller (3, hinten links), Frieda Bauer (rechts), Corinna Höß (hinten
links) und Organisationsleiter Gerhard Rajzer (2. hinten rechts) vor

in, dass die Sieger in drei Disziplinen ermittelt
wurden: Fußball, Fußball-Biathlon und Würfel-
spiel. Wer in einer Disziplin nicht so stark war,
konnte dies in einer der anderen wieder wettma-
chen. Bei der Siegerehrung spielte dies allerdings
keine so große Rolle, denn Spielleiter Georg Mül-
ler, Mitglied im Verbands-Frauen-und-Mädchen-
ausschuss (VFMA), stellte dabei fest, dass dieses
Turnier eigentlich nur Sieger hat. Das meinte auch
1. Bürgermeister Detlev Richter in seinem Gruß-
wort. Das Programm, das der SV Leonberg im Zu-
sammenwirken mit dem Bayerischen Fußball-Ver-
band auf die Beine gestellt habe, könne nur als
„gigantisch" beschrieben werden. Mit diesem
überregionalen sportlichen Großereignis, zu dem
auch die Ausrichtung es Meisterturniers er C-
Juniorinnen und der Tag des Mädchenfußballs
zähle, erfahre die ausgezeichnete Arbeit des SV Le-
onberg mit seinem Organisator Gerhard Rajzer ih-
re eindrucksvolle Bestätigung. Mädchen und Fuß-
ball sei heutzutage kein Widerspruch mehr. Im
Gegenteil: Frauenfußball gehöre zu den Sportar-
ten, die die höchsten Zuwachsraten zu verzeich-
nen haben. Georg Müller, Frieda Bauer und Co-
rinna Höß nahmen dann die Siegerehrung vor. In
der Disziplin Fußball-Biathlon siegte der TSV Be-
ratzhausen, beim Würfelspiel gab es gleich drei
punktgleiche Sieger: TSV Beratzhausen, SG Sie-
mens Amberg und RSV Drosendorf.

Interessant natürlich auch das Einlagenspiel, bei
dem die Mütter gegen ihre Töchter mit 2:6 den
Kürzeren zogen, dafür aber im Siebenmeterschie-
ßen mit 6:5 die bessere Trefferquote besaßen. Ab-
schließender Höhepunkt war ein Luftballonwett-
fliegen, wo alle Kinder ihre bunten Luftballons in
luftige Höhen schweben ließen. W. Amann

Mit vielen bunten Luftballons ließen die
Kinder beim abschließenden Luftbalionwettfliegen ihre
Träumen freien Lauf. Fotos Werner Amann

Nr. 29 vorn 13. Juli 20

Vier gegen Eine: Spielszene mit C-Juniorinnen.

 

kreises Schwandorf und die Freiwillige Feuerwehr Leonberg mit ihrem Einsatzfahrzeug, wo Polizei­beamte und Feuerwehrler geduldig auf alle mög­lichen Fragen eingingen. Ein Informationsstand des SV Leonberg präsentierte auf einer Schauta­fel all seine Abteilungen und deren Aktivitäten, an der Kletterwand konnten sich die Kinder wie„Klet­ten" festklammern und hochhieven , beim zwang­losen Streetbasketball musste nicht jeder Ball im Korb landen und auch auf dem Geschicklich­keitsparcour war es keine Schande, wenn die eine oder andere Übung daneben ging.

Natürlich „heiß umlagert" war auch der Stand des Jugendbeirates der Stadt Maxhütte-Haidhof, vor allem, weil man hier kostenlos ein „Tatoo" ver­passt bekam. Aber auch die Buttons mit dem Lo­o für die Aktion „Kuno" gingen weg wie die war­men Semmeln. Alt und Jung drängten sich auch

Glückwünsche: C-Juniorinnen des Meister­teams

vom SV 67 Weinberg,

 

rator „Micha" animier­te die Teenies zum Mit­machen bei allen mög­lichen Spielen und Quizfragen. Nach dem Motto „Kinder stark machen" mussten die Teilnehmer die richten Antworten erraten, so zum Beispiel auf die Frage, welche Vorbild-­

m Sportgelände des SV Leonberg (Kreis Schwandorf) war der „Bär los." Wahrend auf den Plätzen 1 und 2 ein Fußballturnier

Fußballmädchen einer Burglengenfelder Auswahl im Vormarsch gegen Jungen des Sv Leonberg

 

Funktion bekannte Sportgrößen wie Bundesliga­fußballer oder andere Stars haben sollten. Die rich­tige Antwort war eigentlich logisch: Vorbilder sol­len Teamgeist und Selbstbewusstsein fördern und mit gutem Beispiel voran gehen!

Beim Drehen des Glücksrades gab es entweder gleich einen tollen Preis oder man musste über die richtige Beantwortung der entsprechenden Frage in die Gewinnzone vorstoßen. Nicht allein deswe­gen war der Stand der BzgA ständig umlagert. Aber auch die übrigen Informations-, Fitness- und Er­lebnisparcours wurden stark frequentiert. Dazu hatten sich Organisationsleiter Gerhard Rajzer und sein Helferteam aus allen Abteilungen des SV Le­onberg jede Menge einfallen lassen. Mit vor Ort war unter anderem das Sport- und Zirkusmobil und die Hüpfburg des Bayerischen Landessport­verbandes (BLSV) mit dem Logo „Integration durch Sport`; die Jugendverkehrsschule des Land-­

 

 

Attraktives Programm mit Spiel,Saß und Prävention wird geboten

 

um den „Frucade-Cup" ausgetragen wurde, bei dem 16 Mädchen -Teams am Start waren, „tobte" auf dem Ausweichplatz das pure Vergnügen für Kids. Zunächst wurden die Mädchen mit einem „Warming up" auf den Großeinsatz vorbereitet. Ein riesengroßer Fußball lockte Mädchen und Bu­ben an den Informationsstand der Bundeszentra­le für gesundheitliche Aufklärung (BzgA). Mode­